Eine Prüfung, die sich selbst dokumentiert — vom ersten Scan bis zum Bericht.
Quilva Inspect ist eine Mobile Web-App für Smartphone und Tablet: Der Prüfer wird
geführt, die Prüfregionen werden erkannt, das Gesamturteil wird berechnet — und am
Ende stehen Mangelanzeige und Prüfprotokoll, ohne Nachbearbeitung am Schreibtisch.
Achte Lieferung, Spätschicht, die Schramme ist einen Millimeter breit. Die
automatische Bilderkennung wird nicht müde: Sie hebt die Auffälligkeit hervor und
schneidet das betroffene Segment präzise aus — als
Vorschlag. Annehmen oder verwerfen entscheidet der Prüfer. Immer.
Hätten Sie sie gesehen? — schematische Darstellung der Anomalie-Erkennung
Ein Umriss, keine Kästchen.
Dieselbe Präzision steckt in den Prüfregionen: Beim Anlegen der Vorlage tippt
die Qualitätsleitung das entscheidende Detail an — Quilva schneidet es als
präzisen Umriss aus, auch bei freien Formen.
Jede Region behält überall ihre eigene Farbe — im
Vorlagen-Editor, im Sucher und auf dem Prüffoto. Bei der Aufnahme führt eine
eingeblendete Schablone mit genau diesen Umrissen; nach dem Foto werden die
Regionen wiedergefunden — auch wenn der Blickwinkel nicht exakt der Referenz
entspricht. Passt die Szene gar nicht zur Referenz, sagt Quilva auch das.
1 · Detail antippen — der Umriss entsteht von selbst. Auf Wunsch auch als Rahmen von Hand.
2 · Die Schablone führt die Aufnahme — Referenz und Umrisse liegen im Sucher.
3 · Nach dem Foto: erkannt und farblich zugeordnet — auch bei leicht anderem Blickwinkel.
Animierte schematische Darstellung in drei Schritten: Umriss per Antippen auf
der Vorlage definieren, Aufnahme mit eingeblendeter Schablone, Erkennung der
farblich zugeordneten Regionen auf dem Prüffoto samt Szenen-Prüfung.
Die Software schlägt vor. Der Prüfer entscheidet.
Quilva erkennt die definierten Prüfregionen auf jedem Foto wieder und hebt
mögliche Auffälligkeiten hervor — und sagt ehrlich, wenn etwas nicht erkannt
wurde. Der Prüfwert entsteht durch die Bestätigung des Prüfers, nicht durch
die Vermutung eines Algorithmus.
Prüfregionen automatisch wiedererkannt
Die Bereiche, die der Qualitätsleiter einmal am Referenzteil definiert hat, findet Quilva auf jedem Prüffoto wieder. Der Prüfer bestätigt jede Region — oder markiert sie selbst, wenn die Erkennung sie nicht findet.
Ehrliche Diagnosen statt schwarzer Box
Wird eine Region nicht gefunden, sagt Quilva warum: zu weit weg, zu nah, nicht im Bild — oder das Foto zeigt eine andere Szene als die Referenz. Falsch erkannt? Ein Tipp verwirft den Vorschlag, und der Prüfer markiert manuell.
Vorschläge mit Augenmaß
Nur deutliche Auffälligkeiten werden vorgeschlagen — der Prüfer nimmt sie an oder verwirft sie. Wer das Gesamtbild der Analyse sehen will, blendet die Heatmap-Ansicht ein.
Antippen statt umranden
Ein Objekt im Bild antippen, und es ist präzise umrissen — kein mühsames Nachzeichnen auf dem Touchscreen. Jede Markierung wird nach Schweregrad eingestuft und mit Kommentar versehen.
Erkennungs-Diagnose — schematische Darstellung
Region-Navigation mit Auto-Zoom — schematische Darstellung
Von Region zu Region — per Knopfdruck.
Kein Suchen auf dem kleinen Bildschirm: Der Prüfer blättert mit den
Pfeiltasten durch Prüfregionen und Befunde, und die Ansicht zoomt automatisch
auf den jeweiligen Ausschnitt — Close-up inklusive. Antippen, beurteilen,
weiter. So wird jede Region bewusst bestätigt,
keine geht im Bild unter.
Strukturierte Bilddaten
Ein Foto ist hier nie nur ein Foto.
Jeder Ausschnitt ist eine Bildentität — und alles
hängt an einem Datensatz: der Prüfauftrag und die Personen oben, das Foto mit
seinen markierten Entitäten in der Mitte, die farbcodierten Befunde darunter.
Das ist der Unterschied zu Werkzeugen, die Fotos nur an einen Beleg heften: Der
Nachweis bleibt zusammenhängend, vergleichbar und im Streitfall belastbar.
Schematische Prüfungskarte: Prüfauftrag, Personen und Freigabestatus oben, das
Foto mit den markierten Bildentitäten in der Mitte, farbcodierte Befund-Chips
darunter — alles ein verknüpfter Datensatz.
Gesamturteil & Gating
Berechnet, nicht gewählt.
Der Prüfer dokumentiert Befunde; das Gesamturteil berechnet Quilva nach dem
Prinzip schlechtester Befund gewinnt — eines von
genau drei Ergebnissen: Akzeptiert, Mit Vorbehalt, Abgelehnt. Ein kritischer
Mangel führt zwingend zu Abgelehnt; eine unbestätigte Prüfregion mindestens zu
Mit Vorbehalt. Der Auslöser steht immer dabei — keine Blackbox.
Ein „Mit Vorbehalt“ lässt sich nicht durchwinken: Es verlangt Grund, geforderte
Maßnahme, Frist und Begründung — und genau das druckt der Bericht.
Urteilsberechnung — schematische Darstellung
Sechs Kontrollen, ein Ergebnis
01
Pflichtfelder & Pflichtfotos
Je Schritt definiert — ohne sie geht es nicht weiter.
02
Bestätigung jeder Prüfregion
Vorerkannt oder manuell markiert: keine Region bleibt stillschweigend offen. Eine unbestätigte Pflichtregion drückt das Urteil auf mindestens „Mit Vorbehalt“.
03
Einreich-Kontrolle
Fehlgeschlagene Foto-Uploads und unbestätigte Prüfregionen blockieren die Einreichung; offene Punkte werden vorher aufgelistet.
04
4-Augen-Freigabe — optional
Ist ein Zweitprüfer benannt, gibt eine andere Person frei; die Selbst-Freigabe ist gesperrt und das Urteil wird bei der Freigabe neu berechnet. Ohne Zweitprüfer schließt der Prüfer direkt ab.
05
Einbahn-Statusmaschine
Aufgabe → In Bearbeitung → Eingereicht → Freigegeben, mit kontrolliertem Zurückweisen. Freigegeben ist abgeschlossen und für alle unveränderlich.
06
Versiegelte PDF mit Zeitstempel
Der fertige Bericht wird automatisch versiegelt — fortgeschrittenes elektronisches Siegel und vertrauenswürdiger Zeitstempel — und trägt Erzeugungszeitpunkt, Prüfquote und den echten Freigeber. Manipulationssicher und nachvollziehbar dokumentiert.
Wie ein Ticketsystem — nur für Prüfungen.
Jede Prüfung ist eine Aufgabe mit Verantwortlichem: zugewiesen, in Bearbeitung,
eingereicht, freigegeben. Der Fortschritt ist je Schritt
sichtbar, der Stand auf allen Geräten aktuell — reicht der Prüfer am
Wareneingang ein, liegt die Prüfung in der QS schon zur Freigabe vor. Und wenn
das WLAN kurz aussetzt, arbeitet Quilva weiter und synchronisiert, sobald die
Verbindung zurück ist.
Animierte schematische Darstellung: Eine Prüfung wird zugewiesen, der
Fortschrittsbalken füllt sich je Schritt, der Status synchronisiert zwischen
Tablet und QS-Schreibtisch, die Freigabe erfolgt im 4-Augen-Prinzip.
Die 4-Augen-Prüfung ist dabei optional zuschaltbar: Ist
ein Zweitprüfer benannt, kann nur er freigeben oder zurückweisen — die
Selbst-Freigabe ist gesperrt. Ohne Zweitprüfer schließt der Prüfer direkt ab.
Einmal freigegeben, ist der Vorgang abgeschlossen und unveränderlich.
Zwei Dokumente je Vorgang — schematische Darstellung
Berichte
Ein Fingertipp. Zwei Dokumente. Jedes für seinen Adressaten.
✓ Zwei Dokumente je Vorgang: die Mangelanzeige für den Lieferanten (extern, §377 HGB) und das Prüfprotokoll für Ihre QS (intern, Schritt für Schritt).
✓ Zeitstempel, Prüfquote und der tatsächliche Freigeber („Freigegeben durch“) auf dem Deckblatt — mit Ihrem Firmenlogo.
✓ Jeder freigegebene Bericht wird automatisch versiegelt — ein fortgeschrittenes elektronisches Siegel plus vertrauenswürdiger Zeitstempel macht ihn manipulationssicher und über Jahre offline nachprüfbar.
✓ Berichte entstehen immer aus der Vorlagenversion, die bei der Prüfung galt — auch Monate später.
✓ Felder, die per Code-Scan gefüllt wurden, bleiben als Scan-Werte gekennzeichnet — die Herkunft ist am Vorgang dokumentiert.
✓ PDF-Sprache pro Organisation wählbar (Deutsch / Englisch).
Start per Code-Scan
Etikett scannen — die Prüfung startet ausgefüllt.
Lieferschein- und Teile-Etiketten tragen die Kopfdaten längst: Charge, Artikelnummer,
Menge, Seriennummer. Mit „Per Scan starten“ liest der
Prüfer den QR-Code oder GS1-DataMatrix-Code auf dem Etikett — Quilva findet die
passende Vorlage und füllt die Kopfdaten aus. Kein Abtippen, keine Zahlendreher.
Einmal eingerichtet
Der Qualitätsleiter scannt ein Beispiel-Etikett und ordnet die gefundenen Felder
per Drag-and-drop den Vorlagenfeldern zu — für GS1-Etiketten genauso wie für
eigene Formate (JSON, URL, Trennzeichen, regulärer Ausdruck).
Warnt, statt zu blockieren
Passt ein Code nicht zum erwarteten Format, zeigt Quilva „Code passt nicht zur
Vorlage — Werte prüfen" und übernimmt die Werte trotzdem. „Manuell weiter“ ist
immer verfügbar — der Scan ist nie eine Sackgasse.
Herkunft dokumentiert
Jedes übernommene Feld trägt das Kennzeichen „Scan“ — wird es nachträglich
geändert, „Scan, bearbeitet“. Die Herkunft bleibt am Vorgang dokumentiert.
Der Code wird dabei direkt auf dem Gerät gelesen.
Unterstützt werden QR-Codes und GS1 DataMatrix. Auch mitten in der Prüfung: Schritte
mit Scan-Bindung bieten einen eigenen „Scannen“-Knopf.
Geführte Erfassung
Jeder prüft gleich — weil der Ablauf führt.
Schritt für Schritt geführt
Jeder Prüfschritt hat eine Anweisung und sein Pflichtfoto: „Foto 1 von 6 — ganzes Teil von oben“. Eine eingeblendete Schablone des Referenzfotos zeigt, wie das Teil ins Bild gehört; steht das Gerät quer statt hochkant, sagt die App es sofort.
7 Feldtypen, Ihre Logik
Ja/Nein, Text, Zahl, Messung mit Soll und Toleranz (automatisch i.O. / n.i.O.), Auswahl, Mehrfachauswahl, Datum — plus Sichtbarkeitsregeln, damit Felder nur erscheinen, wenn sie relevant sind.
Pflicht bleibt Pflicht
Pflichtfelder und Pflichtfotos lassen sich nicht überspringen. Der Ablauf, den die Qualitätsleitung definiert, ist der Ablauf, der durchgeführt wird — bei jedem Prüfer, in jeder Schicht.
Mängelprotokoll als Schritttyp
Neben geführten Fotoschritten gibt es das freie Mängelprotokoll: Befunde erfassen, fotografieren, einstufen — für Fälle, in denen die Anzahl der Mängel vorher nicht feststeht.
Und wenn das WLAN in der Halle kurz aussetzt: Quilva arbeitet weiter und
synchronisiert, sobald die Verbindung zurück ist.
Vorlagen & Versionierung
Ihr Prozess, Ihre Vorlagen — ohne Code.
Bauen statt programmieren
Schritte, Felder, Prüfregionen, Scan-Bindungen — alles im Vorlagen-Editor, mit
Live-Vorschau. Wareneingang, Servicebericht, Rüstauftrag oder genau das, was Ihr
QM-Prozess verlangt.
Entwurf und Veröffentlichung
Änderungen entstehen als Entwurf und werden bewusst veröffentlicht. Laufende
Prüfungen bleiben von Änderungen unberührt — sie arbeiten mit der Version, mit
der sie begonnen wurden.
Der Bericht von damals bleibt der von damals
Jede Prüfung ist fest mit ihrer Vorlagenversion verbunden. Ein Bericht, der
Monate später erneut erzeugt wird, entsteht aus exakt der Version, die bei der
Prüfung galt — auch wenn die Vorlage sich längst weiterentwickelt hat.
Team, Rollen & Sicherheit
Gebaut für Teams — und für Auditoren.
Rollen statt Vollzugriff
Erfassen, Freigeben und Verwalten sind getrennte Rollen mit getrennten Rechten — und freigegebene Prüfungen sind für alle unveränderlich.
Zwei-Faktor: Pflicht, nicht Option
Jedes Konto ist mit Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt — verpflichtend, nicht abschaltbar. Neue Nutzer werden per E-Mail-Einrichtungscode eingeladen und vergeben ihr Passwort selbst.
Archiv mit Suche
Abgeschlossene Prüfungen wandern ins Archiv und bleiben über ihre Auftragsdaten auffindbar. Hinweise wie „Überfällig“ sorgen dafür, dass offene Prüfungen nicht liegen bleiben.